Willkommen auf den Seiten des Bürgervereins Bad Cannstatt e.V.

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Vortrag: UNESCO-WELTERBE EISZEITHÖHLEN DER SCHWÄBISCHEN ALB

Im Rahmen der Stuttgarter Buchwochen Vortrag der Autoren am Freitag, den 1. Dezember 2017. um 19:00 UHR im Bertha-Benz-Saal, Haus der Wirtschaft
Die Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb sind UNESCO-Welterbe 2017! Die frühesten modernen Menschen haben Kunst geschaffen und auch Musik gemacht – das belegen Funde von Weltrang aus den Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb. Was verraten die Funde über den Homo sapiens und seine Lebenswelt? Der reich bebilderte Band zeigt die einzigartigen Tier- und Menschenfiguren und erzählt die Geschichte dazu.

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Das Theodor-Heuss-Haus auf dem Killesberg. Führung durch Haus und Geschichte des ersten Bundespräsidenten am Freitag, den 10. November 2017 von 14.00 bis ca. 15.30 Uhr

Nahezu unverändert präsentiert sich das äußere Erscheinungsbild des Hauses am Feuerbacher Weg 46. Die ursprüngliche Raumaufteilung des Erdgeschosses, in dem die Wohnräume liegen, ist weitgehend erhalten. So lässt sich ein authentischer Einblick in die Lebensverhältnisse und den Lebensstil des Politikers gewinnen, der von 1959 bis zu seinem Tod im Dezember 1963 hier lebte. Neben zahlreichen Familienfotos und Kunst-werken zeugt die umfangreiche Bibliothek von den Interessen des überaus beliebten Staatsoberhaupts.
Im Gartengeschoss erwartet den Besucher eine ständige Ausstellung, die das Leben und Werk des Journalisten, Schriftstellers, Dozenten und Staatsmanns Heuss vor Augen führt und in vier Epochen deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts einbettet. Die Ausstellung bietet den Besuchern somit die Möglichkeit, die großen Zäsuren der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts im Spiegel eines individuellen Lebenslaufs zu verfolgen und sich über die Chancen und Grenzen demokratischen Handelns in jener Zeit ein Urteil zu bilden.
Treffpunkt: Feuerbacher Weg 46 um 14.00 Uhr, Unkosten der Exclusiv-Führung mit Eintritt 8,- €.
Anfahrtsmöglichkeit: Vom Hauptbahnhof mit Stadtbahnlinien U 5 oder Bus Linie 44 bis zur Endhaltestelle Killesberg. Dort folgen Sie dem ausgeschilderten Weg bergauf, überqueren die Hängebrücke und folgen dem Fußweg rechts an den Tennisplätzen vorbei. Wer einen etwas steileren Aufstieg samt Stäffele nicht scheut, kann mit der Buslinie 44 (Richtung Killesberg) bereits an der Haltestelle Helfferichstraße aussteigen und von dort aus den Feuerbacher Weg bis zur Hausnummer 46 erklimmen. Ein Abschluss ist im Café Treiber, Stresemannstr. 3, Haltestelle Killesberg vorgesehen. Anmeldungen bei Frau Hornung-Besemer, Tel. 5282346.

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»Ein Arzt ist kein Mann!« Olaf Schulze führt durch die Ausstellung im Stadtmuseum Bad Cannstatt am Freitag, den 13. Oktober 2017 um 15.00 Uhr im Klösterle

Dieses Bonmot ist uns aus den Lebenserinnerungen von Prof. Dr. Theodor Veiel, Chefarzt am Krankenhaus Cannstatt und Begründer des dortigen, bis heute bestehenden Zentrums für Dermatologie überliefert. In der Hoch-zeit der Kurstadt Cannstatt um 1850 reiste eine russische Prinzessin aus St. Petersburg mit ihrer erwachsenen Tochter zu Dr. Albert Veiel. Als sich die Tochter zierte, sich vor dem bekannten Hautarzt »frei zu machen« wurde die begleitende Mutter energisch. Entnervt über die Haltung der jungen Frau riss ihr die Mama schließlich resolut das Hemd vom Leibe und rief auf Französisch: »Ein Arzt ist kein Mann!« Berühmte Cannstatter Ärztefamilien, die medizinischen Einrichtungen um die Mitte des 19. Jh. aber auch die traditionsreichen Apotheken bis hin zur Gebets-Heilanstalt der Henriette von Seckendorff-Gutend sind Gegenstand der hervorragend recherchierten Ausstellung mit zahlreichen Zeugnissen aus der Zeit als Cannstatt ein europäisches Zentrum der Heilkunde war.
Treffpunkt: Eingang Klösterle um 15.00 Uhr, Unkosten für die Exclusiv-Führung 5,- €. Ein Abschluss ist im Café am Rathaus, Marktstraße 57 vorgesehen. Anmeldungen bitte bei Frau Hornung-Besemer, Tel. 5282346.

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Veranstaltung im Lapidarium der Stadt Stuttgart, Mörikestraße 24 am Samstag, den 1. Juli 2017 ab 15.00 Uhr

Mit einer eigenen Führung beginnt der Besuch in dieser einmaligen Sammlung zur Bau- und Kulturgeschichte der Landeshauptstadt. Eintritt und Führung kosten € 3.-, anschließend ist Zeit für einen Cafe-Besuch im Garten. Um 17 Uhr beginnt das Programm: “Sozusagen grundlos vergnügt“ Rudolf Guckelsberger liest Texte von Mascha Kaleko, musikalisch begleitet vom Ensemble Tre Colori (Elisabeth Wieland Oboe, Carelys Carreras Klarinette, Arlette Probst Fagott). Der Eintritt beträgt € 5.-. Anmeldung bitte bei Frau Hornung (Tel. 5282346).
Anfahrt mit S oder U Bahn bis Marienplatz, weiter im Bus 43 Richtung Feuersee bis Haltestelle Mörikestraße.

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Besuch von Maier`s Senf Manufaktur in Schorndorf-Miedelsbach am Freitag, den 19. Mai 2017 ab 12.50 Uhr

Nach einem Begrüßungslikör nimmt Chefin Carola Maier ihre Gäste mit auf einen Ausflug durch die fast 2000 Jahre alte Geschichte der Senfherstellung. Anschließend erhalten die Besucher Einblick in die Produktion von Senf, Pesti und Dips. Sie erleben, wie aus frisch geschroteten Senfkörnern, natürlichen Gewürzen oder Kräutern, Essig und klarem Wasser ein leckerer Senf entsteht, frei von künstlichen Aromastoffen und Konservierungsmitteln. Diverse Essigspezialitäten, Öle und Liköre gehören ebenfalls zum Programm der Manufaktur und stehen zur Verkostung bereit. Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden und kostet € 7.-
Treffpunkt am Eingang Cannstatter Bahnhof um 12.50 Uhr mit Abfahrt um 13.10 Uhr nach Schorndorf und weiter mit der Wieslaufbahn nach Miedelsbach. Das VVS Ticket gilt durchgehend. Abschluss in Schorndorf vor der Rückfahrt vorgesehen. Anmeldung bitte bei Frau Hornung (Tel. 5282346).

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Protokoll und Bericht von der Hauptversammlung des Bürgervereins Bad Cannstatt e. V. vom 24. März 2017

Herzlich begrüßte der 1. Vorsitzende Werner Hornung die Mitglieder und Gäste des Vereins im Gemeindesaal der Stephanuskirche, darunter Herrn Enslin und Frau Taschke vom benachbarten Bürgerverein Untertürkheim. Nach einem Gedenken an verstorbene Mitglieder erinnerte er in seinem Rechenschaftsbericht u. a. an hierzulande selbstverständlich erscheinende demokratische Freiheiten wie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit. Gerade vor dem Hintergrund der großen Vereinfachung in den sozialen Medien und autoritärer und nationalistischer Tendenzen in der internationalen Politik gelte es, den politischen Diskurs als ein Ringen um die beste Problemlösung zu gestalten und nicht in Polemik, Isolation und Konfrontation zu verfallen. Es sei Privatinitiative gefordert, die Stimme des Bürgers sei gefragt. Partizipation (wie bei der Beteiligung am Bürgerhaushalt erkennbar) ein gestaltendes Element des demokratischen Prozesses.

Der stv. Vorsitzende Reinhard Staib berichtete von den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt 2030, die sich zu seinem Bedauern im Wesentlichen auf verkehrliche und städtebauliche Fragen konzentrierten. Die Weiterentwicklung der Bürgergesellschaft, Fragen zur kulturellen Belebung oder identitätsstiftenden Integration in Bad Cannstatt würden seiner Ansicht nach zu wenig beachtet oder seien auf andere Plattformen verschoben. Im Rahmen der VCV gebe es wieder die Kurpark- Konzerte sowie eine Beteiligung am Abendmarkt, auf der sich die Vereine einem breiteren Publikum vorstellen könnten. Am 29. April um 10.30 Uhr wird die Wiedereröffnung des Brunnenhofes hinter dem Kursaal feierlich gewürdigt.

Herr Zimmermann stellte die Bilanz vor und konnte nach Vorlage des Berichts der Kassenprüfer ohne Gegenstimme entlastet werden. Frau Hornung-Besemer referierte über die kulturellen Veranstaltungen des Vorjahres. Bei einer tendenziell nachlassenden Beteiligung, steigenden Gebühren und teilweise kurzfristigen Absagen musste die Vereinskasse ausgleichend einspringen. Deshalb erging die Anregung an die Mitglieder, Bekannte, Freunde und Interessierte anzusprechen, um für eine Teilnahme zu werben. Das neue Programm wurde vorgestellt und bietet mit einem Besuch des Lapidariums und der Senfmanufaktur Miedelsbach attraktive Termine.

Der Vorsitzende bedankte sich bei Frau Doll für ihren langjährigen engagierten Einsatz als Schriftführerin und ermutigte den Mitgliederkreis zur Besetzung der vakanten Position. Vorläufig wird die Arbeit auf den übrigen Vorstand verteilt. Nach der Entlastung des Gesamtvorstands ohne Gegenstimmen erfolgte die Bestätigung der zur Wahl stehenden Amtsträger. In der anschließenden Aussprache löste die Diskussion um die anhaltende Müllproblematik eine rege Beteiligung aus. Mancher Teilnehmer konnte von persönlichen Erfahrungen anschaulich berichten. Man könne durch direkte Ansprache von Müllsündern oder persönliches gutes Beispiel durchaus etwas erreichen, so die Überzeugung der Versammlung. Allzu oft sieht sich die Stadt überfordert. Ähnlich lebhaft gestaltete sich der Austausch über verkehrliche Fragen, insbesondere die weitere Ausgestaltung der Zugänge über die Schmidener Straße und die Nürnberger Straße aus Richtung Remstal/LB/WN und Fellbach. Allein schon die weitere Aufsiedlung entlang der Schmidener Straße, die vertrackte Führung der Stadtbahnlinien U 2 und U 19 und der wachsende Verkehr aus dem Raum Ludwigsburg und Waiblingen lassen chaotische und unfallträchtige Zustände erwarten.

Mit anschaulichen und drastischen Darstellungen aus der Zeit berichtete Olaf Schulze zum Abschluss des gelungenen Abends in seinem Vortrag über Konrad Vaut, jenen Cannstatter Vogt, der 1516 auf dem Stuttgarter Marktplatz auf Geheiß des jähzornigen Herzogs Ulrich von Württemberg hingerichtet worden war. R. Staib

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Konzert des Amadeus Guitar Duo im Rahmen der Kooperation mit Cultur in Cannstatt am Sonntag, den 5. März 2017 ab 18.00 Uhr im Großen Kursaal

Sie gehören zur internationalen Spitzenklasse der Gitarrenduos und erhalten weltweit enthusiastische Kritiken: Die Kanadierin Dale Kavanagh und der Deutsche Thomas Kirchhoff, beide Professoren in Detmold. Das Geheimnis ihres Erfolgs, der seit mehr als 25 Jahren nachhaltig belegt ist, liegt in der absoluten Hingabe der beiden Künstler an ihr Instrument. Eintritt € 12.- ermäßigt € 10.- an der Abendkasse.

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Einladung zur Hauptversammlung am Freitag, den 24. März 2017 um 18.00 Uhr im Gemeindesaal der Stephanuskirche

Im Anschluss an die Tagesordnung, ca. ab 19.30 Uhr berichtet Herr Olaf Schulze über
Konrad Vaut, jenen Cannstatter Vogt, der am 11. Dezember 1516 auf dem Marktplatz von Stuttgart, mittlerweile über siebzig Jahre alt, durch Enthauptung und manchen Quellen nach Vierteilung hingerichtet wurde. Er hatte es mit anderen gewagt, gegen den jungen Herzog Ulrich von Württemberg in Opposition zu gehen. Von manchen Zeitgenossen wurde das Todesurteil als Willkürakt und Justizmord empfunden. Seit November 2016 erinnern zwei Stelen vor dem Verwaltungsgebäude am Marktplatz an diese historisch ebenso denkwürdige wie schwer zu fassende Persönlichkeit. In seinem Vortrag begibt sich der Cannstatter Historiker Olaf Schulze auf eine Spurensuche nach dem Mann, der Gustav Schwab, Friedrich Hölderlin und Eduard Mörike zu seinen Nachfahren zählt. In den Jahren um 1490 war ein Konrad Vaut auch Bürgermeister und Ratsherr in Cannstatt, es ist die Zeit, in der die heutige Stadtkirche und das Alte Rathaus gebaut wurden. Handelt es sich dabei um die gleiche Person?

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Der Bürgerverein wünscht seinen Mitgliedern und Freunden ein Gutes Neues Jahr 2017

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Interview der StZ mit Werner Hornung vom 2. Januar 2017

Herr Hornung, was darf es für Sie sein, Wein oder doch lieber Wasser?
Ich bin ein großer Sauerwasser-Fan. Es ist nicht nur gesund, sondern auch bekömmlich – auch wenn der Eisengehalt gewöhnungsbedürftig ist. Wir machen noch zu wenig Werbung für unser Sauerwasser. Es kann sich im Ländle ruhig herumsprechen, dass es gut ist. Aber ich schätze natürlich auch den Wein, den französischen und das Cannstatter Zuckerle.

Wenn Sie in Ihren Kalender schauen: Was steht in der kommenden Woche an?
Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt. Ich möchte dazu beitragen, dass nicht nur von Werten geredet wird, sondern Sinnstiftung geschaffen wird, durch die Abkehr von blanken egozentrierten Verhaltensweisen.

Wie lange leben Sie schon in Bad Cannstatt?
Ich bin in Rottweil geboren, studiert habe ich in Tübingen. Meine erste Begegnung mit Bad Cannstatt war im Jahr 1966. Mein Abschlussball hat hier stattgefunden. Seit 1969 lebe ich hier.

Was mögen Sie an Bad Cannstatt?
Ich mag den Kurpark und das, was uns noch an Natur verblieben ist – wie zum Beispiel am Burgholzhof oder auf Teilen des Rössleweges oder auch im Travertinpark. Die Belebung und die positive Entwicklung des Hallschlags sind ebenso hervorzuheben.

Was mögen Sie weniger am Stadtbezirk? Wo gibt es noch Verbesserungspotenzial?
Die Aufenthaltsqualität am Wilhelmsplatz ist nicht gegeben. Der Marktplatz könnte noch belebter sein. Und am Neckarufer gibt es einiges an Verbesserungspotenzial.

Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich und wofür steht der Bürgerverein?
Ich bin in meinem Beruf viel rumgekommen. Jetzt bin ich froh, dass ich die Menschen in meinem Wohnumfeld besser kennenlernen kann. Der Bürgerverein ist kommunalpolitisch aktiv, aber streng überparteilich. Es ist notwendig, dass nicht nur der Bezirksbeirat und das Bezirksamt die Belange des Stadtbezirks im Stuttgarter Rathaus vertreten. Wir wollen nicht nur meckern und maulen, sondern uns einbringen. Leider haben wir derzeit nur rund 60 Mitglieder. Das wollen wir natürlich ändern. Wir wollen für alle Bad Cannstatter da sein und hoffen auf Zuwachs. Wir suchen unter anderem auch noch einen Schriftführer oder eine Schriftführerin.

Wo trinken Sie Ihren Wein und Ihr Wasser am liebsten?
Mein Wasser hole ich am Sauerwasserbrunnen am Kursaal. Dort kann man auch sehr interessante Gespräche führen. Wein trinke ich gerne im kleinen Kreis, wo man einander zuhört und Anregungen aufnehmen kann. Wo man auch mal streiten darf, sich die Meinung sagen darf, aber immer freundlich bleibt. Ich muss nicht unbedingt Blasmusik dazu haben (lacht)

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