Willkommen auf den Seiten des Bürgervereins Bad Cannstatt e.V.

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Führung im Residenzschloß Ludwigsburg am Freitag, den 10. Juni 2016 ab 14.00 Uhr mit Herrn Mack

Neben allen hochherrschaftlichen Gemächern existierte in derartigen Prunkbauten oft eine parallele Welt für die meist unsichtbar agierende Dienerschaft. Gesinde und Bedienstete bewegten sich in eigenen Gängen, Treppenhäusern und Räumlichkeiten. Ein Blick hinter die Kulissen von Schloss und Theater eröffnet Einblicke.
Die Führung dauert ca. 1,5 Std und kostet 9.50 €. Sicherer Tritt und festes Schuhwerk empfohlen. Treffpunkt am Haupteingang Kasse. Vom Bahnhof Ludwigsburg (S Bahn) fährt ein direkter Bus zum Schlosshof. Abschluss im Café Schlosswache vorgesehen. Näheres bitte bei Frau Hornung erfragen.

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Führung durch das Klärwerk Stuttgart-Mühlhausen am Freitag, den 22. April 2016 ab 13.00 Uhr mit Herrn Schmidt

Lange vorbei die Zeiten, da wir unser Wasser aus Brunnen und Zisternen bezogen und im nächsten Gewässer Schmutz beladen entsorgt haben. SES (Stadt Entwässerung Stuttgart) heißt heute jenes Unternehmen, das europaweit zu den modernsten Klärwerken gehört mit einem Einzugsgebiet von 700 000 Einwohnern. Die Anfänge der Einrichtung reichen mehr als 100 Jahre zurück, die Fortschritte in der Abwasserbehandlung trugen entscheidend bei zur Hygiene, Krankheitsbekämpfung und dadurch Steigerung der Lebenserwartung. Auch die Verbesserung der Wasserqualität in Flüssen und Seen ist sichtbarer Ausdruck der Bemühungen um den Erhalt eines natürlichen Wasserkreislaufs. Der Kampf um verwertbares Wasser wird noch in diesem Jahrhundert zur größten Auseinandersetzung auf dem Planeten Erde werden.
Die Führung beginnt um 13.00 Uhr am Haupteingang Pforte 2, Aldingerstr. 212 (Parkmöglichkeit). Wer mit der U 14 bis Haltestelle Mühlhausen fährt, kann sich bei Frau Hornung anmelden. Wir richten einen shuttle-Service zur Abholung ein. Festes Schuhwerk ist geboten! (Führung ca. 2 Std Unkosten 3 €) Abschluss im Haus am See.

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Konzert mit Prof. Ingolf Turban, Violine im Rahmen der Kooperation mit Cultur in Cannstatt am Sonntag, den 17. April 2016 ab 18.00 Uhr im Großen Kursaal

Der derzeit in München lehrende Geigenvirtuose, Paganini-Interpret und Katzenliebhaber verfügt über ein umfangreiches Repertoire aller Stilrichtungen und ist in den ersten Konzerthäusern der Welt heimisch. Die Verbundenheit mit Cultur in Cannstatt stammt aus seiner Zeit als Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. (Eintritt 12 €, ermässigt 10 €)

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Jahreshauptversammlung 2016 des Bürgervereins Bad Cannstatt e. V. am Freitag, den 18. März 2016 um 18.00 Uhr im Gemeindesaal der Stephanuskirche

Im Anschluss an die Regularien berichtet Herr Haaf über den Stand der Veranstaltungsreihe “Zukunft Bad Cannstatt” und die weitere Vorgehensweise bzw. Beteiligungsmöglichkeiten für den aus der Bürgerschaft angestoßenen Gestaltungsprozess.

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Der Bürgerverein wünscht seinen Mitgliedern und Freunden ein Gutes Neues Jahr 2016

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Besuch der Stuttgarter Buchwochen zur Autoren-Lesung am Samstag, den 5. Dezember um 20.15 Uhr im Buchcafé

Jochen Bender liest aus seinem neuen Krimi “Die Millionen von Neresheim”. Kommissarin Anita Schenk wird mit der Leiche des Abtes aus dem Kloster Neresheim konfrontiert. Die Ermittlungen führen sie weit herum und auf eine unglaubliche Spur.

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Projekt „Zukunft Bad Cannstatt“ – ein Prozess der Annäherung. Vier Abende zur Bürgerbeteiligung im Großen Kursaal

Das Projekt wurde von Dietrich Haaf vom Vorstand der Grünen und Mitglied des BV initiiert: Wie könnte Bad Cannstatt im Jahr 2030 aussehen, wie seine Schönheit und Bedeutung zurück gewinnen? Dazu finden unter Leitung der Volkshochschule vier Abende mit Bürgerbeteiligung im Großen Kursaal statt:

Di 10. Nov. 2015 Was Cannstatt einmal war – Spuren, die heute noch sichtbar sind
Di 17. Nov. 2015 Was Cannstatt heute ist – Zustand, Grenzen und Möglichkeiten
Di 1. Dez. 2015 Wohin Cannstatt gehen soll – Wünsche, Ziele und Notwendigkeiten
Di 12. Jan. 2016 Bad Cannstatt im Jahre 2030 – Ein Ausblick in die Zukunft
jeweils von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr im Großen Kurssal, Königsplatz 1

Bitte beachten Sie dazu auch die Veröffentlichungen in der Tagespresse!

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Führung durch die Straßenbahnwelt Bad Cannstatt und Fahrt mit der historischen Linie 21 zum Berliner Platz und zurück am Sonntag, den 22. November 2015 ab 13.00 Uhr

Ein Zeugnis bedeutender Industriearchitektur, so wurden die Hallen des ehemaligen Depots 1929 als Klinkerbau mit 20 Gleisen und filigranem Holztragewerk der Dachflächen errichtet. Seit 2009 wird hier die Geschichte der Stuttgarter Straßenbahnen präsentiert. Betreut von einem Verein, dessen rührige Mitglieder historische Fahrzeuge instand setzen und pflegen, fachkundig Auskunft geben und zu Fahrten oder einem Imbiss einladen. Es wird einiges geboten in der Straßenbahnwelt: Vom ersten Pferdebahnwagen von 1868 bis zum schnittigen GT 4, der bis 2007 auf den engen Stuttgarter Kurven Dienst tat. Ab 14.30 Fahrt mit der alten Linie 21 (ca. 40 Minuten) zum Berliner Platz und zurück.

Treffpunkt am Eingang Veielbrunnenweg 3, Ecke Mercedesstraße. Kosten für Führung und Fahrt 12 €. Ausklang im Bistro Meterspur des Museums bei Kaffee, Kuchen und Snacks vorgesehen.

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Polizeimuseum Stuttgart – eine Zeitreise durch das Verbrechen am Freitag, den 16. Oktober 2015 ab ca. 14.00 Uhr

Seit März diesen Jahres präsentiert das Museum der Stuttgarter Polizei auf eindrucks- vollen Themeninseln spektakuläre Fälle aus 200 Jahren, die Stuttgart erschütterten und bewegten. Ihre Aufklärung wird spannend dokumentiert. Faszinierende Einblicke in die Techniken der Tatortarbeit und Spurensicherung von damals und heute sowie eine große Falschgeldsammlung warten auf den Besucher. Die Zeiten der RAF und von Stammheim werden dargestellt, ebenso die dunkle Rolle der Polizei im Dritten Reich beleuchtet. Eine historische Polizeiwache zeigt neben historischen Uniformen auch die Entwicklung der Dienstwaffen. Neben der Kriminalitätsbekämpfung gehören Verkehrsregelung und -kontrolle sowie die Unfallaufnahme und Prävention zu den Aufgaben der Polizei in der Gegenwart.

Das Polizeimuseum in der Hahnemannstr. 1 ist über Haltestelle Pragsattel (U6, U7, U15) erreichbar. Treffpunkt am Museumseingang. Kosten der Führung 6 €. Teilnehmer benötigen einen Ausweis (Personalausweis oder Pass). Fotografieren ist streng untersagt! Ein Ausklang ist im Haus am See geplant.

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Bericht von der Hauptversammlung 2015

Herzlich begrüßte der 1. Vorsitzende Werner Hornung die Mitglieder und Gäste des Vereins im Gemeindesaal der Stephanuskirche. In seinem Rechenschaftsbericht nahm er die aktuellen Fragestellungen im Stadtbezirk auf. Das Thema zunehmende, wilde Vermüllung der Stadt entfachte eine lebhafte Diskussion, ausgelöst durch Presseberichte und die persönlichen Erfahrungen zahlreicher Mitglieder. Weshalb, so fragt Hornung, sollte es nicht auch in Bad Cannstatt möglich sein, dass sich Schulen, Vereine oder Nachbarschaften zu gemeinsamen Aktionen verabredeten, um ihre unmittelbare Umgebung sauber zu halten. Man werde mit einem entsprechenden Vorschlag an das Bezirksamt herantreten mit dem Verweis auf das seit Jahren erfolgreiche Beispiel „let`s putz“ in Untertürkheim. Wer sich für die kontinuierliche Entwicklung des Stadtbezirks engagieren wolle, müsse seine Stimme dauerhaft erheben und nicht nur dann, wenn die Politik vor Wahlen den Bürger wieder einmal „neu entdecke“.

Der 2. Vorsitzende Reinhard Staib berichtete u. a. aus seiner Arbeit im VCV-Vorstand. So können die traditionellen Kurparkkonzerte nur mit einer Ausnahmegenehmigung stattfinden, das geplante Musikprogramm der Kursaalgastronomie falle dagegen wegen Beschwerden aus dem Kreis der Anwohner komplett aus. Der sog. Welt-Weihnachts-Markt sei auf vielfache Kritik gestoßen, werde in der bisherigen Form wohl nicht mehr durchgeführt und fällt 2015 aus. Die Veranstalter bemühten sich um eine Verlagerung und Zusammenführung auf dem Marktplatz. Dagegen wehrten sich bislang vehement die Marktbeschicker. Außerdem solle der Cannstatter Marktplatz mit einem in der Fläche eingelassenen und befahrbaren Fontänenbrunnen belebt und verschönert werden. Angesichts einiger still gelegter oder vernachlässigter Brunnenanlagen im Stadtbezirk stellt sich die Frage, ob dies der Weisheit letzter Schluss ist. Bürgerbeteiligung und eine „Politik des Gehörtwerdens“ steht hoch im Kurs. So geht der Rückkauf der Villa Berg durch die Stadt und die weitere Gestaltung des Parks mit dem beachtlichen Engagement einer Bürgerinitiative einher. Der Bürgerverein beteilige sich am Projekt „Zukunft Bad Cannstatt – Ein Prozess der Annäherung“, das von Dietrich Haaf vom Vorstand der Grünen und Mitglied des BV initiiert worden ist: Wie könnte Bad Cannstatt im Jahr 2030 aussehen, wie seine Schönheit und Bedeutung zurück gewinnen?

Schnell waren die Regularien abgehandelt. Nach der Entlastung des Vorstands wurden die zur Wahl stehenden Amtsträger ohne Gegenstimmen bestätigt. Anschließend berichtete Eberhard Köngeter mit Lichtbildern über die Konstellationen und bündnispolitischen Überlegungen zu Zeiten von Kaiser Ludwig (der Bayer), die zur Stadterhebung des Bauern- und Fischerflecken zu Chanelstat im Jahr 1330 führten. Graf Ulrich III. erweiterte durch seine Bündnis- und Heiratspolitik geschickt die regionale Bedeutung des Hauses Württemberg. Weit spannt der Referent den Bogen geschichtlicher Betrachtung vom Cannstatter Blutgericht, der Ablösung der Alemannen durch die Franken über Hildegard, der dritten Gattin Karls des Großen, die dem ewig umherziehenden Kriegsherrn neun Kinder gebar, bis zur Einhards-Basilika von Michelstadt-Steinbach, einem Prototyp der Vorgängerkirche unserer heutigen Stadtkirche. Manches unbekannte Detail aus der Cannstatter Geschichte erfuhren die aufmerksamen Zuhörer und erhielten die Bedeutung in größerem Zusammenhang nahe gebracht. Reinhard Staib

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