Bericht von der HV 2013

Bei der Jahreshauptversammlung 2013 des Bürgervereins Bad Cannstatt e. V. im Gemeindesaal der Stephanuskirche ließen sich die Mitglieder und Gäste eingehend über den Stand und die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr informieren. Der 1. Vorsitzende Werner Hornung berichtete über die Bemühungen, den renovierten Kursaal als Haus der Bürger und Vereine zu etablieren und den Vorschlag der VCV, das Bezirksamt mit der Betreuung zu beauftragen. Wie ausführlich in der Presse erörtert, sieht Finanzbürgermeister Föll bessere Chancen der Vermarktung und Nutzung bei in.stuttgart, der städtischen Veranstaltungsgesellschaft angesiedelt. Ein Nutzerbeirat soll dabei die berechtigten Interessen der Cannstatter Vereine und Organisationen sicherstellen. Demnächst wird der Gemeinderat darüber endgültig befinden. Bereits beschlossene Sache ist der künftig autofreie Marktplatz im Herzen von Bad Cannstatt. Lange hatte sich der Bürgerverein dafür eingesetzt, die Fläche wenigstens teilweise für den ruhenden Verkehr zu erhalten. Zu vielfältig und umfangreich sind die Parknotwendigkeiten bei Besorgungen in Geschäften, Praxisbesuchen oder Erledigungen im Bürgerbüro. Einst wurde die Parkmöglichkeit auf dem Marktplatz geschaffen als Ausgleich für die Einrichtung der Fußgängerzone in der Marktstraße. Abzuwarten bleibt, ob nicht der Cannstatter Einzelhandel bei der geplanten Neuregelung den Schaden davon trägt. Eine vorgeschlagene, umfangreiche „Möblierung“ des Platzes mit Wasserspielen, Spielgeräten und Sitzarrangements sei wohl schwer vereinbar mit der belebten Nutzung an Markttagen, darauf wies der 2. Vorsitzende Reinhard Staib in seinen Ausführungen hin. Insbesondere die Hinterseiten der Gebäude an der Marktstraße ließen zudem einen erheblichen, Stadt gestalterischen Nachholbedarf erkennen. Einen diskussionswürdigen Vorschlag hierzu hat Architekt Helmut Siegloch erarbeitet. Dieser sieht eine Reihe von Giebelhäusern vor, die mit Arkaden im Erdgeschoss und Geschäften den Platz dauerhaft beleben könnten. Mit der Aufstellung von ein paar bunten Schirmen dürfte sich jedenfalls kein „Mailand-Flair“ erzeugen lassen, wie einige Stadtgestalter kürzlich glauben machen wollten. Nach lebhafter Diskussion der Berichte und Entlastung der Amtsträger wurde der Vorstand, soweit zur Wahl stehend, einmütig bestätigt und für seine Arbeit bedankt.

This entry was posted in Info. Bookmark the permalink.