Vortrag mit Bildern von Eberhard Köngeter über die Stadterhebung Cannstatts durch Kaiser Ludwig IV. ,genannt der Bayer, im Jahr 1330. Im Anschluss an die HV ab ca. 19.30 Uhr

Nachdem die Jäger der Steinzeit, Kelten, Römer, Alamannen und Franken ihre Spuren im Gebiet des mittleren Neckarraums mit seiner verkehrstechnisch zentralen Lage hinterlassen hatten erlangte “di Stadt zu Chanelstat“, bis dato eher ein Bauern- und Fischerflecken im frühen Mittelalter die Stadtrechte. Damit rund einhundert Jahre nach Esslingen, der nächsten Neckarquerung, mit dem man sich zumeist in herzlicher Fehde befand. Bis zum Jahr 1905 sollte die Unabhängigkeit der nachmaligen Oberamtsstadt Cannstatt währen, ehe die aus der Not geborene Vereinigung mit der gelegentlich als “Nesenbachhausen“ titulierten Residenzstadt Stuttgart der Selbstbestimmung ein Ende setzte. Vergleicht man die Entwicklung Bad Cannstatts mit eigenständigen Städten ähnlicher Größe und Bevölkerungsanzahl werden die resultierenden Beschränkungen besonders deutlich, meinen nicht wenige Zeitgenossen.

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